Rupert Hildenbrand

 

1944
1964
1964-1969
1970-1980
1980-1981
1982
1983-1989
seit 1990
  Geboren am 19. September in Bad Buchau (Federsee)
Abitur am Gymnasium Ehingen
Studium der Elektrotechnik in Stuttgart (Dipl. Ing.)
Forschungsinstitut AEG-Telefunken in Ulm
Südamerikareise
Referendariat und 2. Staatsexamen in Karlsruhe/Mannheim
Studienrat an der Werner-Siemens-Schule in Stuttgart
Freiberuflicher Autor und Berater für Fernunterricht und
Didaktik. Lebt in Konstanz.
 

Künstlerische Ausbildung

Teilnahme an Kursen der Europäischen Kunstakademie in Trier und der Kunstakademie Bad Reichenhall: Volker Altrichter (1997), Rolf Viva (1998), Joe Allen (1999, 2000, 2001), Matthias Kroth (2003), Maja Ott (2004), Christian Eckler (2006), Claus Bach (2006), Rainer Kaiser (2007, 2009), Jerry Zeniuk (2010), Gotthard Graubner (2010).

Mit Malerei beschäftige ich mich schon von Jugend auf (Öl, Pastell), intensiviert seit 1988 (Aquarell). Seit 1996 arbeite ich hauptsächlich in Acryl. Außerdem zeichne ich seit 1994 regelmäßig in Aktkursen.
Von Jugend an befasste ich mich mit Fotografie und Film, heute mit Digitalfotografie, Bildbearbeitung und Computerkunst. In dieser Disziplin biete ich selbst Kurse und Workshops an.

Künstlerische Absichten

Malerei: Ich plane meine Bilder nicht. Eine neue Leinwand beginne ich mit eher zufälligen Setzungen. Fortwährend befrage ich das Bild: "was ist gut? Was ist schlecht? Wie lässt sich das Schlechte korrigieren und verbessern?" Nach einem meist langen Prozess des Wegnehmens und Hinzufügens spüre ich dann oft spontan: Das Bild ist fertig.
Von einem Bild erwarte ich ein breites Assoziations-Angebot. Jeder Betrachter soll “sein” Bild sehen.
Mein Bild muss ein Geheimnis haben, eine Spannung aufbauen: Im nächsten Moment soll alles möglich sein.

Zeichnungen: Die Sehschule "Zeichnen" ist für meine künstlerische Arbeit wichtig. 3D-Sehen und sofort in 2D umsetzen, das hilft mir auch beim Malen! Obwohl Malerei zweidimensional ist, zielt es oft auf die plastische Illusion. Zwischen beiden Dimensionalitäten muss das Auge "springen" können. Die Akte entstehen ausnahmslos vor dem Modell in kurzer Zeit (3 bis 5 Minuten) und werden danach nicht mehr nachgearbeitet.

Fotografie: Wie beim Malen setze ich auch die Fotografie nicht abbildend ein. Ich strebe Bilder an, die dem Zufall breiten Raum lassen. Langzeitbelichtungen mit bewegten Objekten oder bewegter Kamera tun das. Sowohl bei der Aufnahme, als auch bei der Bearbeitung im PC strebe ich Einfachheit und Konzentration an.
Es entstehen aber auch komplexe Szenerien aus zufälligen Formen, die im Kopf des Betrachters Geschichten erzeugen.

       
Ausstellungen  
Einzel   1996  - “Kopfkunst” Singen (Aquarell)
 - Atelier Zollernstraße (Aquarell)
    1997 Sparkasse Konstanz (Aquarell)
    1997/98 Galerie Rosenau (Aquarell)“
    1999 Schwarze Katz” Konstanz (Acryl)
    2002 Gnadenkirche Allensbach: “Innenwelten” (Acryl)
    2004 "AKTE im K9" (Zeichnungen)
       
Gruppen   2002/03 Kunstverein Konstanz: "Von der Skizze zum Bild" (Acryl)
    2003 Gnadenkirche Allensbach: "Kreuz" (Acryl)
    2003/04 Kunstverein Konstanz: "Oder" (Acryl)
    2004 Internationaler Bodensee-Club im Turm: "Jetzt" (Acryl)
    2004/05 Kunstverein Konstanz: "Zwei" (Computerarbeit)
    2005 Schloss Girsberg Kreuzlingen: Katharina Knie" (Acryl)
    2005 Internationaler Bodensee-Club, Weihnachtsausstellung (Acryl)
    2006/07 Kunstverein Konstanz: "Rückseite" (Computerarbeit)
    2007/08 Kunstverein Konstanz: "Zeitzeichen" (Fotografie, Fotomontage)
    2009 Seestrassengalerie Radolfzell
    2010 Kunstverein Konstanz: "Schnittstelle" (Acryl)